PKS: Nach ausgiebiger Diskussion beschliesst das SSM die Nein-Parole

Primatwechsel bei der SRG-Pensionskasse

Die ersten Diskussionen zum Primat-Wechsel haben im SSM bereits vor und während den letztjährigen GAV-Verhandlungen stattgefunden. Es war uns allen klar, dass der Entscheid, wie immer er ausfällt, zu Diskussionen führen wird. Das neue SSM-Präsidium hat daher im Dezember 2012 an seiner ersten Sitzung entschieden, dass sowohl Befürworter wie auch Gegner eines Primat-Wechsels zu Wort kommen werden, dies sowohl im Rahmen der Meinungsfindung im Nationalen Vorstand wie auch später in der Mitgliederinformation im Vorfeld der Urabstimmung.

Der Nationale Vorstand, der gemäss Statuten die Parole fassen muss, hat sich im 2013 somit an drei seiner Sitzungen intensiv mit der Frage des Primat-Wechsels auseinandergesetzt.

  • An seiner ersten Sitzung im Januar präsentierte der Experte der Pensionskasse, Herr Vauclair die zur Diskussion stehende Lösung des Wechsels vom Leistungs- zum Beitragsprimat.
  • In der Februar-Sitzung nahm der Versicherungsexperte Herr Riesen (Pittet Associates SA) den PK-Vorschlag Beitragsprimat kritisch unter die Lupe. An dieser Sitzung waren auch der neue PK-Berater des SSM, Jorge Serra sowie die Vertreterin des SSM im PK-Stiftungsrat Barbara Büttner, anwesend.
  • Nachdem nun im Juni alle Daten und Informationen für den Primat-Wechsel auf dem Tisch waren, hat der Präsident der SRG-Pensionskasse Herr Waldmeier, Leiter Human Resources SRG,  den Nationalen Vorstand in seiner Schlusspräsentation die Vorteile des Projekts erklärt und für die SSM-Unterstützung mit einer JA-Parole geworben.

Das SSM-Präsidium empfahl dem Nationalen Vorstand die Parole STIMMFREIGABE. Nach ausgiebiger Diskussion hat der NV die NEIN-Parole beschlossen. Die Mehrheit der Vorstandsmitglieder vertrat die Ansicht, dass die mittel- bis langfristigen Interessen der Versicherten beim Verbleib im Leistungsprimat besser gewährt bleiben, dies trotz den guten Begleitmassnahmen der SRG SSR für die über 50jährigen Mitarbeitenden.

Im ersten Teil dieser Mitgliederinformation wird die NEIN-Parole des Nationalen Vorstandes des SSM begründet, in einem zweiten Artikel schliesslich auch noch die Argumente der Minderheit, welche sich für den Wechsel vom Leistungs- zum Beitragsprimat ausspricht.

->        Artikel NEIN-Parole: Information (pdf)

->        Artikel JA-Parole: Information (pdf)

Schlussbemerkung:

Der Entscheid über den Primat-Wechsel ist ein Sachgeschäft, welches jeden Einzelnen, ob jung oder alt, in hohem Mass betrifft. Es ist wichtig, dass sich jeder Mitarbeiter und jede Mitarbeiterin seriös mit den Vor- und Nachteilen auseinandersetzt.

 

 

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