Angriffe auf die SRG soll unabhängigen Journalismus zurückdrängen

Das SSM macht sich grosse Sorgen über die Angriffe auf die Finanzierung der SRG als Service public und auf die SRG selbst. Mit diesen Angriffen aus dem rechtsbügerlichen Lager wird ein schweizerisches System zerstört, welches ein breites schweizerisches Programmangebot bei Radio und TV in den vier Landesssprachen garantiert. Nur eine starke SRG kann viele Programmangebote für kleine Publikas bieten, welche über den Markt nicht zu finanzieren sind.

Das SSM beurteilt die Angriffe auf die SRG als politisches Manöver vor allem der SVP. Damit soll unabhängiger Journalismus zurückgedrängt werden. Diese Strategie steht in Zusammenhang und Bestrebungen von SVP-nahen Kreisen, verstärkt Einfluss auf Zeitungen und private Radio- und TV-Stationen zu nehmen.

Für eine lebendige Demokratie braucht es eine Vielzahl von unabhängigen Qualitätsmedien. Das SSM anerkennt deshalb die bedeutende Rolle von Zeitungen, Radio und Fernsehen neben der SRG. Deshalb spricht sich das SSM generell für eine öffentliche Medienförderung aus. Eine Beschränkung des SRG-Programmangebotes im Internet lehnt das SSM hingegen ab. Das SSM fordert die SRG und die Verleger auf, gemeinsame Lösungen von Internet-Plattformen zur Stärkung des Medienplatzes Schweiz zu entwickeln.

 

 

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