Das Schweizer Syndikat Medienschaffender SSM solidarisiert sich mit den Angestellten der Schweizerischen Depeschenagentur SDA

Das Schweizer Syndikat Medienschaffender (SSM) übermittelt allen betroffenen Mitarbeitenden der Schweizerischen Depeschenagentur SDA, welche derzeit eine ungewisse und schwierige Zeit durchleben, seine volle Solidarität.

Die Direktion der SDA hat eine Restrukturierung beschlossen, welche die Aufhebung von 35 bis 40 der aktuell 150 Vollzeitstellen vorsieht. Der Entwicklung der SDA und dem Ziel alles dem Gewinnstreben unterzuordnen, sieht das SSM mit Sorge entgegen.

Die bei der SDA tätigen Kolleginnen und Kollegen setzen sich tagtäglich für einen hochwertigen Informationsjournalismus ein. Ihre Arbeit bildet eine wichtige Basis für alle audiovisuellen und Printmedien in der Schweiz. Diese Arbeit ist für den Service Public im Medienbereich von hoher Wichtigkeit.

Am 4. März entscheidet der Souverän über die „No Billag“-Initiative. Die Initiative sieht vor, jegliche journalistische Arbeit in der Schweiz den Paradigmen der Rentabilität und des Marktes zu unterwerfen. Es darf nicht sein, dass der radikale Abbauplan der SDA im medienpolitischen Sturm im Vorfeld der „No Billag“-Abstimmung untergeht.

Das SSM unterstützt die Mitarbeitenden der SDA bei all ihren Forderungen und steht ihnen in ihrem Kampf gegen das geplante Vorgehen der SDA solidarisch bei.

 

 

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