Das SSM steht vor grossen Herausforderungen

Am 17. Januar 2013 diskutierte der Vorstand des SSM unter der neuen Führung von Ruedi Bruderer (Präsident), Rafaël Poncioni, Benjamin Tanner (Vizepräsidenten) und Renato Minoli (Zentralkassier) die Herausforderungen für das Jahr 2013.

Die Pensionskasse und der Primatwechsel

Noch im Dezember 2012 hatte der Stiftungsrat PKS mit acht Ja-Stimmen, einer Nein- Stimme und einer Enthaltung beschlossen, im Jahr 2013 den Wechsel vom heutigen Leistungsprimat zum Beitragsprimat zu vollziehen. Dieser Wechsel findet aber nur statt, wenn die Mehrheit aller im Leistungsprimat versicherten Personen in einer Urabstimmung zustimmt. Bevor das SSM eine Abstimmungsparole fasst, wird es sich im Detail über die Auswirkungen des Wechsels auf die Prämien, Leistungen und die Regelung der Besitzstände informieren. Eine Erstpräsentation des Modells erfolgte an der Vorstandssitzung durch den versicherungstechnischen Experten der Pensionskasse. Sobald die Reglemente und letzten Details des Primatwechsels bekannt werden (Frühling 2013) wird es im Vorstand zu einer kontrovers geführten Diskussion kommen. Je ein Fachmann votiert für bzw. gegen den Primatwechsel. Anschliessend wird das SSM seine Abstimmungsparole fassen.

Weitere Verhandlungen und die Frage der Durchsetzung des GAV

Der GAV ist zwar seit dem 1.1.2013 in Kraft. Wichtige Fragen sind allerdings offen geblieben. So die Interpretation des Artikels 30 (Planung von Minusstunden) und die Frage nach der Zulässigkeit der Verschiebung von Arbeitszeiten in der Nacht. Zudem stehen bald die Verhandlungen zu einem nationalen Pikettreglement an. Diese Verhandlungen stehen unter einem schlechten Stern, versucht doch SRF beim Radio einseitig ein Pikettreglement einzuführen. Der sich abzeichnende Streit zeigt, dass der neue GAV korrekt angewendet und durchgesetzt werden muss. Das SSM wird sich deswegen an Generaldirektor de Weck wenden. Das SSM wird zudem ein Handbuch erstellen, welches Stellung nimmt zu den strittigsten Fragen im Bereich der Arbeitszeiten und Planung.

Delegiertenversammlung und Statutenrevision

Nachdem die SSM-Statuten in die Jahre gekommen sind, ist es Zeit, diese zu revidieren und den neuen Gegebenheiten anzupassen. Der Vorstand hat eine erste Lesung gemacht und die Knackpunkte definiert. Ziel ist es, die revidierten Statuten der Delegiertenversammlung zur Diskussion und Abstimmung zu unterbreiten sein.

 

 

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