Das SSM zum Bericht des Bundesrates zum „medialen Service public“

Die Sicherung eines starken öffentlichen Rundfunks im Dienste des Gemeinwesens und der Demokratie – diese Haltung des Bundesrates zum Service public im Rundfunkbereich begrüsst das SSM ausdrücklich. Für das SSM ist es wichtig, dass der Bundesrat das bewährte Modell des öffentlichen Rundfunks mit einer starken SRG als Teil des dualen Mediensystems weiterführen will.

Das SSM würdigt am Bericht des Bundesrates insbesondere die dem öffentlichen Rundfunk zugewiesene Aufgabe, das junge Publikum in den gesellschaftlichen Diskurs einzubeziehen und die Verbreitungswege (Internet) den technologischen Erfordernissen anzupassen.

Das SSM verlangt von der Politik, Rahmenbedingungen für einen unabhängigen öffentlichen Rundfunk zu schaffen, welcher in allen Sprachregionen ein breites Qualitätsangebot garantiert und seine Stärken auch im Internet anbieten kann.
Die Denkaufgaben, die der Bundesrat der SRG mit auf den Weg gibt, beurteilt das SSM als richtig: Das deutliche Aufzeigen des Mehrwerts der Angebote für die Gesellschaft, die Leitbildfunktion, die Abgrenzung von kommerziellen Inhalten und das Suchen nach Kooperationen sind sinnvolle Vorgaben.

Das Ziel des Bundesrates, auf ein umfassendes Mediengesetz im elektronischen Bereich hinzuarbeiten, unterstützt das SSM ausdrücklich. Als noch besser würde das SSM eine Vorlage begrüssen, welche gute Rahmenbedingungen für die ganze Medienbranche definiert.

Das SSM wird sich in den nächsten Jahren auf verschiedenen Ebenen und mit allen Mitteln für den Erhalt einer starken SRG einsetzen und die Initiative „No Billag“ bekämpfen.

Bericht des Bundesrates: Service public im Medienbereich an die Digitalisierung anpassen

 

 

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