Archiv Flash
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Billig, billiger, am billigsten!
Lohnmassnahmen 2002: Die Schiedsstelle hat entschieden.
Um billige 0.7% hat die SRG die Lohnsumme 2002 zu erhöhen. Daneben bestätigte die Schiedsstelle, was vertraglich geschuldet und unbestritten war: Für die letzte Tranche der Kosten für die AufholerInnen und die EntwicklerInnen alt (MitarbeiterInnen, angestellt vor dem 1.1.2000, welche noch nicht auf dem 100% Funktionslohn sind) sind 1.2% aufzuwenden.
Kontrolle der SRG-Finanzen - überforderte Schiedsstelle
Nicht zum ersten Mal hat sich gezeigt, dass eine Schiedsstelle mit der Kontrolle der SRG-Finanzen heillos überfordert ist. Wie vor Gericht üblich, argumentierten die Parteien mit ihren besten Argumenten: Die SRG machte geltend, sie habe 20044 rund 18 Millionen Verlust eingefahren, für 2002 werde ein Verlust von 53 Millionen erwartet, es müsse überall gespart werden etc. Das SSM wies auf die halbe Milliarde Eigenkapital, auf 2002 steigende Werbeeinnahmen hin und darauf, dass der Verlust 20044 nur gerade einem Prozent des Konzernumsatzes entspricht. Es zeigte sich, dass die Schiedsstelle nicht in der Lage war, den Wahrheitsgehalt von Rede und Widerrede zu überprüfen.
Logische Folge:
Eine Lohnsummenerhöhung, welche die SRG aus dem Portokässeli bezahlen kann und dem ausgewiesenen Nachholbedarf in Sachen Lohn spottet.
SSM fordert 0.7% für alle MitarbeiterInnen
Was wir von der SRG jetzt erwarten, ist eine generelle Lohnerhöhung von 0.7% für alle MitarbeiterInnen. Und wir erwarten - nachdem am 1. Mai 2002 der Bundesrat eine Erhöhung der Empfangsgebühren von 4.1% beschlossen hat - dass im nächsten Herbst die SRG einen fairen Vorschlag für die Lohnmassnahmen 2003 unterbreitet.
Mai 2002
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