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Der GAV 2004 steht
Auch wenn die Verhandlungen zu einem neuen Gesamtarbeitsvertrag 2004 als Mini-GAV-Verhandlungen in die Geschichte eingehen werden: Das neue Vertragswerk bringt den MitarbeiterInnen der SRG eine wesentliche und einige kleine Verbesserungen
Verhandlungen über jährlichen Teuerungsausgleich
Positiv zu vermerken ist insbesondere die Rückkehr zu jährlichen Verhandlungen über den Teuerungsausgleich. Auch wenn dieser von der finanziellen Lage der SRG, dem Arbeitsmarkt - aber auch der Jahresteuerung abhängt, ist bei einem normalen Geschäftsgang damit zu rechnen, dass die Teuerung schneller ausgeglichen wird, als unter dem alten GAV
Viele kleinere Verbesserungen
Einzel bewertet mögen sie unbedeutend erscheinen – in ihrer Gesamtheit aber haben sie doch einiges Gewicht: Die Rede ist von Verbesserungen wie:
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Verbesserte Gleichstellung und damit mehr Chancengleichheit
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Mehr Mittel für den Kreativitätsfonds und damit mehr Geld für Sabbaticals
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Statt an 26 Sonntagen neu an 29 Sonntagen frei
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Besserer Versicherungsschutz in Krisen bzw. Kriegsgebieten
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Verbesserter Kündigungsschutz durch Checklisten bei Freistellung, Austrittsvereinbarungen oder im Falle von Invalidisierung
Klare Mehrheit für Annahme des Verhandlungsresultat
Die Delegierten der SSM- Branchenkonferenz haben deshalb mit einer klaren Mehrheit für die Annahme des neuen GAV gestimmt. Er wird – die Zustimmung des SRG-Zentralratsausschusses vorausgesetzt – am 1.1.2004 in Kraft treten und während vier Jahren gelten.
Ein Thema allerdings bleibt auf der Traktandenliste: Die Diskussion über die Arbeitszeitbestimmungen. Eine gemeinsame Arbeitsgruppe von SRG und SSM wird dazu im Herbst 2003 die Arbeiten aufnehmen und neue Formen der Arbeitszeitregelung diskutieren und prüfen.
24. Juni 2003
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