Archiv Flash
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Die SRG trippelt sich ins Abseits
Aus der 32. Delegiertenversammlung in Fribourg
Die SSM Delegierten haben GD Armin Walpen und seiner Geschäftsleitung an ihrer Delegiertenversammlung vom 8./9. Juni 2006 in Fribourg gleich mehrfach die rote Karte gezeigt.
Über 200 Stellen weg - Platzverweis
Das Verschwinden von über 200 Vollzeitstellen in vier Jahren ist inakzeptabel und gesundheitsgefährdend für die verbleibenden MitarbeiterInnen. Die Delegierten werfen der SRG vor, damit die Prioritäten falsch zu setzen. Das SSM wird im Herbst 2006 in allen UE Massnahmen zur Bekämpfung des Stellenabbaus einleiten. Zur Finanzierung dieser Aktionen wurde der Kampfonds deblockiert.
Keine Auslagerung von IT-Dienstleistungen
IT-Dienstleistungen gehören zum Kerngeschäft der SRG. Eine auch nur teilweise Auslagerung wäre ein strategischer Fehler. Die Delegierten fordern die SRG auf, ihre kurzfristige Optik «des Sparens um jeden Preis» aufzugeben.
Der Gesamtarbeitsvertrag ist einzuhalten
Am Vorabend der Verhandlungen zu einem GAV 2008 fordern die Delegierten die Unternehmenseinheiten auf, den geltenden Gesamtarbeitsvertrag endlich einzuhalten und den Vertrag korrekt anzuwenden. Zu zahlreich sind die Verstösse gegen den GAV, das Arbeitsgesetz und seine Verordnungen geworden. Der nationale Vorstand und die Gruppenvorstände erhielten das Mandat zu prüfen, ob Sondervereinbarungen aufzukündigen und die Arbeitsinspektorate einzuschalten sind.
Juni 2006
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