SSM-Forum: Diskussion zur Medienkonvergenz in der SRG
Die SRG fällt demnächst Grundsatzentscheide zur Konvergenz. Es geht dabei generell um das Zusammenrücken von Radio/TV/online, konkreter um eine mögliche Zusammenlegung von Radio und TV, um eine gemeinsame Direktion, um das Zusammenlegen von Verwaltungsabteilungen, allenfalls um gemeinsame Redaktionen von Radio/TV/online.
Als erstes geht es darum, wer die Projektleitung «Zusammenlegung Radio/TV» übernehmen wird – um und die Frage, wer (allenfalls) die gemeinsame Direktion übernehmen wird. Und es geht darum, welche Anforderungen und Bedingungen an die Konvergenz definiert werden.
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Wir sollten ja für publizistische Neuerungen offen sein, solange die Qualität nicht gefährdet ist. Aber ist das mit einer Konvergenz überhaupt möglich?
Antwort: Ich denke schon, vorausgesetzt, die Redaktionen haben dafür genügende Kapazitäten, die MitarbeiterInenn sind dafür ausgebildet und die einzelnen Beiträge werden immer noch von spezialisierten Radio-, TV-, und online-RedaktorInnen realisiert. Interessant ist die multi-mediale Umsetzung von Recherchen und Stoffen. Das ist eine publizistische Chance gerade für ein Radio/TV-Haus. Eine Interpretation von Konvergenz im Sinne «für alle Kanäle schnell den gleichen Beitrag machen» ist falsch und wäre tatsächlich eine Gefährdung der Qualität. Es geht also um passende Strukturen und Bedingungen, damit Konvergenz Qualität garantieren kann. Andere Meinungen dazu würden mich interessieren.
Philipp Cueni, Sekretär Medienpolitik SSM, Redaktor gazette / EDITO
Philipp Cueni, Sekretär Medienpolitik SSM, Redaktor gazette / EDITO
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