SSM-Forum: Diskussion zur Medienkonvergenz in der SRG
Die SRG fällt demnächst Grundsatzentscheide zur Konvergenz. Es geht dabei generell um das Zusammenrücken von Radio/TV/online, konkreter um eine mögliche Zusammenlegung von Radio und TV, um eine gemeinsame Direktion, um das Zusammenlegen von Verwaltungsabteilungen, allenfalls um gemeinsame Redaktionen von Radio/TV/online.
Als erstes geht es darum, wer die Projektleitung «Zusammenlegung Radio/TV» übernehmen wird – um und die Frage, wer (allenfalls) die gemeinsame Direktion übernehmen wird. Und es geht darum, welche Anforderungen und Bedingungen an die Konvergenz definiert werden.
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Stimmen Gerüchte, dass swissinfo 7 Millionen Franken sparen muss, seine unternehmerische Unabhängigkeit verliert und nach Genf oder ins Radiostudio Bern zügeln muss? Was gedenkt das SSM gegen Entlassungen oder eine Zusammenlegung mit Radio und TV zu tun?
Antwort: Diese Gerüchte können von Seiten des SSM nicht bestätigt werden. Nachdem das SSM mit dem Direktor von Swissinfo, Peter Schibli, ein Gespräch geführt hat, bleibt es beim bisherigen Stand der Informationen. Die Zukunft von Swissinfo ist unsicher, aber es gibt weder bestimmte Abbaupläne noch gibt es konkrete Angaben zu Sparplänen. Allerdings besteht der Vertrag zwischen dem Bund und der SRG, welcher die Finanzierung von Swissinfo regelt, nur noch bis 2011. Ob er weitergeführt wird, ob weitere Sparmassnahmen bevorstehen oder es weiter geht wie bisher, kann heute nicht beantwortet werden. Das SSM hat sich immer stark für Swissinfo eingesetzt, als Gewerkschaft ist das aber nur möglich, wenn die Mitglieder aktiv mitmachen und sich im SSM engagieren. Eine Gewerkschaft ist immer nur so stark wie ihre Mitglieder. (Ariane Gscheidle, SSM-Sekretärin für MSC, Swissinfo und Radio DRS).
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