Die Sozialpartnerschaft bei SRF lebt noch… aber sie ist arg strapaziert

Zwar hat am 21. August die im Juni abgesagte Sitzung der Kommission Sozialpartnerschaft doch noch stattgefunden. Es zeigt sich aber ein Mal mehr:

SRF geht in keinem Punkt auf die Anliegen der Mitarbeitenden ein

Die Spannweite reicht vom nicht Bezahlen der Zeitungsabos für JournalistInnen über eine willkürliche Anwendung der Bestimmung, dass Mitarbeitende für ein öffentliches Amt bis 15 Tage Arbeitszeit zur Verfügung haben, bis zum nach wie vor ungeklärten Streitpunkt vom Juni, wo SRF 2 Kultur die ‚Deskdienste‘ in Basel nicht dem Pikettreglement unterstellen will. Auch bei der Anwendung des Reglements der Kommission Sozialpartnerschaft bestehen immer noch Differenzen.

Deshalb fordern wir von SRF zum wiederholten  Mal eine Sozialpartnerschaft, die den Namen verdient!

Dass der Gesamtarbeitsvertrag und die Reglemente willkürlich nach dem Gefallen des Arbeitgebers ausgelegt werden, geht nicht. Wir werden deshalb die oben erwähnten Punkte auch in der SSK, der Sozialpartnerschafts- und Schlichtungskommission auf nationaler Ebene, einbringen. Hoffen wir, dass dort das Verständnis für das Wesen einer Sozialpartnerschaft besser ausgebildet ist.
Ebenso arbeiten wir weiter daran, die Zustände bei SRF von SECO und Arbeitsinspektoraten abklären zu lassen.

Sekretariat SSM Gruppe Radio, Ariane Gscheidle, ariane.gscheidle[a]ssm-site.ch
Sekretariat SSM Gruppe Fernsehen / tpc, Andreas Künzi, andreas.kuenzi[a]ssm-site.ch

 

 

 

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