Gebührenhalbierung: Ricklis Spiel mit dem Populismus

Das SSM hat auf die Petition der SVP-Frau Natalie Rickli zur Gebührensenkung mit der notwendigen Schärfe und Klarheit reagiert und per Pressemitteilung auf den offensichtlichen Populismus der Goldbach Mitarbeiterin hingewiesen. In typischer SVP-Manier wird eine Gebührenkastration um satte 57 Prozent reklamiert, ohne auf die Konsequenzen einzugehen. Das SSM ist allerdings überzeugt, dass die Mehrheit der Konsumentinnen und Konsumenten und Politikerinnen und Politiker genug Augenmass und Sachverstand haben, um der Petition eine klare Absage zu erteilen. Eine Diskussion über den Inhalt des Service Public ist legitim, sollte aber fair und unter Berücksichtigung der Bedürfnisse auch der Romandie und der Tessiner geführt werden.

Wie viel Service Public darf es denn sein?

Diese Frage steht im Zentrum der SSM-Delegiertenversammlung vom 17. Juni 2011 in Zürich. Jean Bernard Münch (SRG), Christa Markwalder (Nationalrätin FDP), Jürg Bachmann (Präsident Verband Schweizer Privatradios) und Christian Mensch (Leiter Bundeshausredaktion BaZ) diskutieren kontrovers die Frage und wir freuen uns auf eine spannende Diskussion. Das Podium startet um 14.00 Uhr im Zunfthaus zur Schmiden (Marktgasse 20, 8001 Zürich). Gäste und Nichtmitglieder sind herzlich eingeladen.

Pensionskasse SRG: Vor und Nachteile eines Primatwechsel

Aktuell gilt für alle SRG-Mitarbeiterinnen und SRG-Mitarbeiter (ausser für Angestellte mit Stundenlohn) das Leistungsprimat. Aufgrund einer Empfehlung der Eidgenössischen Finanzkommission sollen nun die Vor- und Nachteile eines Wechsels vom Leistungsprimat ins Beitragsprimat durch eine paritätische Projektgruppe abgeklärt werden. Das SSM wird in dieser Projektgruppe mitwirken – allerdings unter einer Bedingung: Sowohl der Stiftungsrat der Pensionskasse wie auch die SRG müssen schriftlich garantieren, dass ein allfälliger Primatwechsel unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Versicherten im Rahmen einer Urabstimmung steht.

 

 

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