Informationen aus dem Vorstand und der Branchenkonferenz des SSM

GAV-Verhandlungen 2019: Die SSM Strategie steht
Rund 40 Delegierte aus allen Landesteilen diskutieren am Donnerstag intensiv über die „kreative Weiterentwicklung“ des GAV 2013. Noch ist es zu früh, über detaillierte Forderungen zu sprechen. Einen Grundsatz hat die Branchenkonferenz aber gefällt. Der GAV 2013 soll kreativ weiterentwickelt werden. Im Fokus stehen Ideen und Forderungen, welchen bei keinen oder geringen Kosten einen deutlichen Mehrwert für die Mitarbeitenden bringen sollen. Dabei ist die Mitarbeit der SRG Angestellten gefragt: Das Zentralsekretariat nimmt Ideen gerne unter info[a]ssm-site.ch entgegen.

Lohnmassnahmen 2017: Verpasste Chance
Das SSM zeigt sich sehr enttäuscht über die Lohnmassnahme 2017. Nach der Nullrunde im Jahr 2016 reichen die 0.7% für die Entwicklungskosten nicht aus, um die im GAV vorgesehene Anpassung der Funktionslöhne an den 100% Richtlohn zu garantieren. Da die SRG Löhne unter dem Markt liegen, wären bessere Lohnmassnahmen auch gegen aussen mehr als zu rechtfertigen gewesen. Die SRG hat die Chance verpasst, nicht nur in ihre Projekte sondern für einmal auch in ihr Personal zu investieren.

Auslandsprogramms der SRG
Der NV zeigt sich erleichtert, dass der Nationalrat diese Woche einen zusätzlichen Abbau des Auslandsprogramms der SRG verhindert und seine Finanzkommission in die Schranken gewiesen hat. Auch der Versuch, über das Budget 2017 das SRG-Auslandprogramm um 2 Millionen zu kürzen ist gescheitert, allerdings wurde in der Schlussabstimmung das Budget 2017 im Nationalrat abgelehnt. Das SSM hatte vor der Session alle 200 Nationalrätinnen und Nationalräte angeschrieben und aufgefordert, keine zusätzliche Beitragskürzungen für Swissinfo, 3Sat, TV5 France und TV.Svizzera.it vorzunehmen.

Über Rochaden und Personalentscheidungen
Aufgrund der Pensionierungen und der Kündigung der Gleichstellungsbeauftragten hat das SSM erste Personalentscheidungen gefällt. Anja Dräger wird neue Gleichstellungsbeauftrage des SSM und ersetzt die scheidende Monika Hofmann, welche einem Ruf der Universität Bern folgt und dort neue Aufgabe übernimmt. Die Fachsekretärin für private elektronische Medien, Melanie Berner, wird ab Juli 2017 Philipp Cueni nachfolgen und die Stelle Kommunikation, Medienpolitik und Social Media besetzen.

 

 

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