Infos aus dem nationalen Vostand

An der Sitzung vom 24. Februar war der Nationale Vorstand mit wichtigen Fragen konfrontiert. Sorgen bereitet dem SSM vor allem das Schicksal von swissinfo. Zwar hat sich GD Roger de Weck für eine substantielle Erhaltung des Angebotes ausgesprochen. Was das aber für die Dienstleistungen, für die Organisation und vor allem für die Mitarbeitenden heissen wird, ist offen. Das SSM verfolgt deshalb die Projektarbeiten unter Leitung von Iso Rechsteiner mit gebührender Sorgfalt

BAKOM sorgt sich um Zukunft der Medien in der Schweiz

Motiviert durch ein Postulat von Hans-Jürg Fehr hat das BAKOM verschiedene Studien zur Zukunft der Medien in der Schweiz veranlasst (abrufbar unter www.bakom.admin.ch). Wir empfehlen vor allem die Studie «Die Schweizer Medienbranche 2015 – rechnerische und narrative Szenerien der Medienzukunft» zur aufmerksamen Lektüre. Das SSM wird zu allen Berichten eine Stellungnahme ans Bakom abgeben.

Umfrage zu medienpolitischen Positionen der Parteien

Alle wissen: die Wahlen stehen vor der Tür, und eine Partei setzt alle Hebel in Bewegung, um im Mediensystem die Hegemonie zu erringen. Die politische Absicht der Attacken, welche geritten werden, ist offenkundig: man schlägt die Billag und meint die SRG als Garantin des «service public». Unabhängig von diesem Gekläff ist jedoch klar, dass sich wichtige Fragen stellen: Wie sieht die Zukunft der CH-Medienlandschaft aus angesichts der starken Konkurrenz ausländischer Konzerne? Welches ist die zukünftige Rolle der SRG? Wie sind die Konzessionsgebühren neu zu gestalten? Aus diesem Grund hat das SSM allen im Bundesparlament vertretenen Parteien 4 Fragen zu ihrem medienpolitischen Programm gestellt. Die Resultate werden wir am 17. Juni an der Delegiertenversammlung präsentieren und diskutieren.

Schlüsselfunktionen, Arbeitsgesetzrevision

In einigen Unternehmenseinheiten haben die Mitarbeitenden neue Schlüsselfunktionen erhalten – und bereits kommt massive Kritik auf. In der Kritik stehen vor allem das intransparente Vorgehen bei der Zuteilung – wer kommt warum in welche Funktion? – und die Tatsache, dass für viele Mitarbeitende das Lohn-Entwicklungspotenzial sinkt.

Der NV hat sich ferner mit der Revision des Arbeitsgesetzes befasst – ein sehr delikates Dossier, weil davon die künftige Qualität der Schutzvorschriften bei den Ruhezeiten, der Nacht- und Sonntagsarbeit oder der Überzeitregelung abhängt. Das SSM ist in der Arbeitsgruppe des SGB vertreten und wird so die Interessen der Medienschaffenden beim Seco vertreten können.

Hinweis: Am 27. Mai findet in Bern eine SSM-Tagung zum Thema Medien und Geschlecht statt: «Wer macht die News – wer wird gezeigt». Nähere Infos folgen.

 

 

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