Krise bei der SRG – was macht das SSM?

Die SRG bietet das Bild einer Grossbaustelle, auf der die Bauherrschaft mehr oder weniger konzeptlos agiert. Einige der Bauherren haben die Baustelle schon verlassen oder werden dies bald tun. Für die Mitarbeitenden besonders demotivierend ist die Tatsache, dass der Baustelle ohne Finanzspritze in zwei Jahren das Geld ausgeht und dann ganze Stockwerke aus der SRG-Programmstruktur herausgerissen werden müssen.

Das SSM auf der Suche nach Lösungen

In diesen unsicheren Zeiten ist auch das SSM gefordert. Was ist kurz- und mittelfristig zu tun? Bei welchen Projekten ist Unterstützung angesagt, wo Kontrolle oder Opposition. Das sind Fragen, welche das SSM rasch zu beantworten hat. Der Nationale Vorstand hat deshalb an seiner Sitzung vom 25. Juni 2009 beschlossen, am 6. Juli eine ausserordentliche Strategiesitzung zu organisieren. Einen wichtigen Entscheid haben die Vorstandsmitglieder aber schon gefällt:

Kein Einsitz in die Nationale Medienkonvergenzgruppe der SRG

Das SSM wird nicht in der von Radiodirektor Gérard Tschopp präsidierten «Begleitgruppe Medienkonvergenz-Wirtschaftlichkeit» Einsitz nehmen. Die für alle Projekte und Teilprojekte vorgeschriebene hohe Vertraulichkeit würde den kritischen Handlungsspielraum des SSM zu stark eingrenzen. Zudem haben wir über die im GAV vorgesehenen Mitwirkungsinstrumente eine breite Palette von Möglichkeiten zur Informationsbeschaffung. Nachdem die Konvergenz-Post sowieso in den Sprachregionen abgeht, hat der Nationale Vorstand beschlossen, den SSM-Gruppen die Entscheidung zu überlassen, ob und in welchen UE-Arbeitsgruppen sie Einsitz nehmen werden.

 

 

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