Lohnmassnahmen 2015

Inakzeptables Angebot der SRG!

Zum vierten Mal in Folge lehnt die SRG – obwohl sie erneut mit schwarzen Zahlen rechnet – eine generelle Lohnerhöhung für das gesamtes Personal ab. Ihr Vorschlag für 2015: 0,8% für individuelle Lohnerhöhungen, mit der Einschränkung, dass dies nur für Personen gilt, die unter ihrem 95%-Richtlohnwert liegen. Für das SSM ist dieser Vorschlag absolut ungenügend.

Unser letztes Verhandlungsangebot

  • 0,3% Lohnerhöhung für alle und
  • 0,8% individuelle Lohnerhöhung für EntwicklerInnen.

Bei der Lohnrunde 2014 betrug das SRG-Angebot für EntwicklerInnen ebenfalls 0,8%. In den Genuss dieser individuellen Lohnerhöhung kamen 2014 aber nur rund 2250 (43%) aller 5236 GAV-MitarbeiterInnen! (Zahlen SRG)

Das Angebot der SRG für 2015 würde bedeuten: Mehr als die Hälfte der MitarbeiterInnen müsste erneut mit einer Nullrunde rechnen!

Für das SSM ist dies inakzeptabel und es fragt sich: Wie stellt sich die SRG vor, mit einem solchen Angebot ein motiviertes Personal zu gewinnen, um mit ihm in den kommenden Jahren gemeinsam und erfolgreich Lösungen zu finden

  •  für ein neues Radio- und Fernsehgesetz,
  • gegen die verschiedenen Anti-Billag-Initiativen,
  • für die Stärkung des service public bei den elektronischen Medien zu kämpfen und
  • für das offenbar so dringliche SRG-Problem der Rückerstattung der Empfangsgebühren.

Liebe SRG, so nicht! Das SSM wird an der Sitzung des Nationalen Vorstands vom 11. Dezember 2014 entscheiden, ob es den Termin einer zweiten Lohnrunde wahrnimmt, falls die SRG keine Signale für eine Verbesserung ihres ersten Angebots aussendet.

SSM-Verhandlungsdelegation, 1. Dezember 2014 

 

 

 

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