Lohnmassnahmen: schäbiges Angebot der SRG

An der ersten Verhandlung zu den Lohnmassnahmen 2012 hat die SRG ihren MitarbeiterInnen ein richtig schlechtes Angebot unterbreitet:

  • Null Franken für den Teuerungsausgleich
  • Null Franken für eine Reallohnerhöhung
  • Zu wenige Lohnprozente für die EntwicklerInnen 
(zwischen 0.5 – 1% je nach UE)
  • 500 Franken Einmalzahlung, pro rata gemäss Beschäftigungsgrad 
(bei einem 50% Pensum macht das im Monat gerade mal CHF 20.83 aus)

Dieses dürftige Angebot erfolgt, obwohl die SRG das Jahr 2011 mit einem Gewinn in zweistelliger Millionenhöhe abschliessen wird und auch für 2012 ein leicht positives Unternehmensergebnis budgetiert ist. Die Offerte ist umso unverständlicher, weil letztes Jahr, als die SRG ein Defizit von über 12 Millionen machte, weitaus bessere Lohnmassnahmen vereinbart werden konnten.

Nachbesserung wäre nichts als fair

Die SRG-Mitarbeitenden haben 2011 wegen zahlreichen Sondersendungen und der Konvergenz ein hartes Jahr hinter sich. Es wäre nicht mehr als fair, wenn sie dafür auch angemessen entschädigt würden. Das SSM erwartet deshalb für die nächste Verhandlungsrunde ein deutlich besseres Angebot.

 

 

 Einen Kommentar verfassen

Ihr Kommentar

Bitte füllen Sie alle Felder aus.
Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

 

FacebookTwitter
Menü

Weitere Sprachen

Rumantsch

English 

Publikationen

Edito
 Medienmagazin

Suche