Eine seriöse Quelle weist meistens darauf hin, wer der Herausgeber ist und hat ein Impressum und eine Konktaktadresse mit Adresse und Telefon. Webseiten, die nur eine Email-Adresse angeben, sind eher mit Vorsicht zu geniessen. Was sich hinter dem Angebot versteckt und wer es betreibt, zeigen oft auch die sogenannten Meta-Tags. Diese Meta-Tags verstecken sich auf dem Menü Ansicht des Webbrowsers unter dem Begriff Seitenquelltext.

title: hier sollte ein aussagekräftiger Titel der Webseite stehen, hier «Gewerkschaft der elektronischen Medien».
meta name «author»: hier sollten die ProduzentInnen der Webseite angegeben werden, hier «Claudine Traber».
meta name «publisher»: hier sollte der Herausgeber der Webseite angegeben werden, hier das «SSM».
meta name «keywords»: sogenannte Schlüsselwörter zeigen die Begriffe, um welche die Informationen der Webseite sich drehen.
Die Meta-Tags sind sehr wichtig für die Indexisierung in Suchmaschinen und Suchkatalogen, je aussagekräftiger sie sind, umso eher werden die Webseiten über die Suchwerkzeuge gefunden.
Der Betreiber des Angebots muss mit dem Betreiber des Rechners nicht identisch sein. Es kann in Verzeichnissen nach den offiziellen Inhabern der verwendeten Domain-Namen (siehe auch Aufbau von Domainnamen) und IP-Adresse gesucht werden. Der Aufbau der Domain-Namen kann schon sehr aussagekräftig sein. IP-Adressen sind vierstellige Zahlen (z.B. 195.186.82.74), die einem bestimmten Rechner im Internet zugewiesen sind. Hinter jedem Domain-Namen versteckt sich eine IP-Adresse (www.ssm-site.ch ergibt die vorhergend erwähnte IP-Adresse). Die Namen erleichtern den Umgang mit Domain-Namen, sie sind leichter handhabbar, als reine Zahlenadressen.
Domain-Namen abklären: mit Hilfe von bestimmten Webseiten, können die Betreiber von Domains gesucht werden, indem in die Whois-Suchmaske, der Domainname ohne www eingegeben wird: Beispiel: ssm-site.ch
- in der Schweiz über die Seite: SWITCH WHOIS Gateway Eingegeben wird lediglich der reine Name ohne http:// und www, also z.B. ssm-site.ch
- International Suche mit allen Länder- und Organisationsdomains kann über folgende Seiten gemacht werden: whois-domaintools.
- Umfassende Informationen über Organisationsdomains (.org, .net, .com usw.) bei Networksolutions.
- Domainnamen und IP-Adressen checken mit deutschen Erläuterungen dazu. Es können auch die IP-Adressen von Emailadressen herausgefunden werden und damit, wer hinter der Emailadresse steckt.
IP-Adressen und Traceroute ermitteln.
Die Verfasser oder die Quellen sollten bei den einzelnen Dokumenten angegeben werden. Über die Suchmaschinen kann allenfalls der Verfasser mit den Mitteln der Personensuche gefunden werden. Werden Quellen zitiert, sollen die entsprechenden Internetadressen als Link angegeben werden. Dann kann über diesen Link die Quelle geprüft werden.
Häufige Updates zeigen, dass das Angebot regelmässig überarbeitet wird. Update-Angaben sollten zumindest auf der ersten Seite angegeben werden. Hinweise geben auch die sogenannten Seiten-Infos. Bei Firefox unter dem Menü «Extra», dann unter Seiteninformation, die einerseits den Seitenaufbau zeigen und für uns wichtiger, das Datum des letzten Updates der Seite, wobei das nicht für speziell programmierte Seite gilt (Java oder Flash oder CMS-System).
Die erste Frage ist diejenige nach der Plausibilität einer Information, z.B.
- entspricht die Information der allgemeinen Linie einer Organisation, eines Unternehmens oder einer Partei?
- Von wem stammt die Information?
- Wurde eine bestimmte Seite oder ein Dokument gefunden, sollte über andere Suchmaschinen mit denselben Suchbegriffen gesucht werden. Der Titel und aussagekräftige Textpassagen notieren und mit Metasuche überprüfen. Kommt dieselbe Seite mit hoher Relevanz ebenfalls vor, dann ist dies ein Hinweis auf ein gutes Dokument.
- Noch sicherer ist dieser Check mit Hilfe von Metasuchmaschinen, dann zeigen die Treffer, wie oft die Seite in verschiedenen anderen Suchmaschinen vorkommen.