Bevor eine Internetrecherche begonnen wird, sollte ein Rechercheplan aufgestellt werden. Bestimmte Fragen sollen gestellt werden. Gleich loslegen, ohne Überlegungen bringt oft nicht den gewünschten Erfolg. Zuerst sollen Notizen zur Suche zusammengestellt werden und mögliche Suchstichwörter.
Hier wird nicht nach der Information direkt gesucht, sondern nach einer geeigneten Quelle, die die gesuchte Information liefern könnte. Die Suche nach Quellen kann schnell zum Ziel führen. Ein Behörde, eine Zeitung, der Finanzbericht einer Firma, das politische Programm einer Partei oder Informationen über neuste wissenschaftliche Forschungsergebnisse an einer Universität bieten ihre Dokumente oft in zusammengefasster oder ausführlicher Form an und somit als direkte Quellen. Diese Quellen können über folgende Wege gefunden werden:
Es wird ausprobiert. Die mögliche Webadresse wird vom Namen abgeleitet und gleich im Browser eingegeben. Dabei sind verschiedene Länderbezeichnungen und Top-Level-Domains möglich, wie z.B. www.name.ch, www.name.com, www.name.org, www.name.de.
Namen werden oft abgekürzt wie z.B. evb «für Erklärung von Bern», meistens werden die gebräuchlichsten Abkürzungen verwendet (z.B. www.nzz.ch).
Namen können aus mehrern Teilen bestehen und durch Bindestriche dargestellt werden (z.B. tages-anzeiger) oder werden einfach ohne Abstand geschrieben wie z.B. www.washingtonpost.com.
Bestimmte Begriffe werden eingegeben, wenn zu einem Thema gesucht wird. Das kann zum Beispiel das Thema «Kinder» sein. Also versucht man es mit z.B. www.kinder.ch oder www.kinder.de.
Es wird in einem Webkatalog gesucht.
Bestimmte übergeordentet Institutionen bieten geeignete Linkverzeichnisse, z.B. die «gelben Seiten» sind Firmenverzeichnisse auch auf dem Internet.
Online-News können hier über ein zusätzliches Linkverzeichnis ebenfalls zu direkten Quellen führen.
Eine seriöse Recherche ist immer mit Suchen, Fantasie, Nachdenken und Überprüfen verbunden und braucht genügend Zeit.