Medienmitteilung: Behördenentscheid führt bei SRG zu Programm- und Stellenabbau

Das Schweizer Syndikat Medienschaffender SSM kritisiert aufs Schärfste, dass die negativen finanziellen Folgen des Bundesgerichtsurteils zur Abschaffung der Mehrwertsteuer auf den Radio und TV Empfangsgebühren allein die SRG zu tragen hat.

Nachdem bereits die Befreiung der BezügerInnen von Ergänzungsleistungen bei der Zahlung der Empfangsgebühr zu Mindereinahmen in Millionenhöhe führte, reisst nun ein weiterer Behördenentscheid ein Riesenloch in die Kassen der SRG. Aus einer betriebswirtschaftlich seit Jahren gut geführten SRG wird mit einem Schlag ein defizitäres Unternehmen.

Die Leidtragenden sind einerseits die Radio- und TV Konsumenten und anderseits die Mitarbeitenden der SRG. Die Konsumenten deshalb, weil das Millionenloch nicht ohne Programmabbau aufgefangen werden kann. Die Mitarbeitenden, weil sie nach dem Erdulden zahlreicher harter Sparrunden in den letzten Jahren nun auch noch von Arbeitsplatzverlust bedroht werden.

Von der SRG erwartet das SSM, dass ein absehbarer Stellenabbau möglichst ohne Entlassungen durchgeführt wird. Für das SSM stehen vorzeitige Pensionierungen und Modelle zum Jobsharing im Vordergrund. Oberste Priorität ist es, im sozialpartnerschaftlichen Dialog die negativen Konsequenzen sozialverträglich auszugestalten.

Auskünfte erteilt:
Ruedi Bruderer, Präsident SSM, Telefon 079 254 47 26
Stephan Ruppen, Zentralsekretär SSM, 079 215 14 18

 

 

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