Medienmitteilung: Luxus-Sozialplan und Luxus-Personalvorsorge für die Kader SRG zum Nachteil der Mitarbeitenden

Die SRG hat zusammen mit der SRG-Kadervereinigung einen Sozialplan für die Kader verabschiedet, welcher eine markante Besserstellung gegenüber dem Sozialplan für die normalen Mitarbeiter vorsieht, wie höhere Abgangsentschädigung und besserer Besitzstand (Details unter www.ssm-site.ch)

Was das SSM ärgert ist die Tatsache, dass mit einem Verzicht auf die Besserstellung und einem Verzicht auf die Kader-Zusatzversicherung mindestens 30 Stellen gerettet werden könnten.

Das SSM hat die Vereinigung der Kader VDK aufgefordert, von sich aus auf diese Besserstellung – aus Gründen der Gleichbehandlung mit den anderen Mitarbeitenden – zu verzichten. Die VDK hat diese Forderung abgelehnt.

Nachdem es die VDK ablehnt, Korrekturen im Sozialplan und an der Zusatzversicherung vorzunehmen, verlangt das SSM von der SRG-Geschäftsleitung und dem SRG-Verwaltungsrat, diese Besserstellung aufzuheben und so Dutzende von Stellen zu retten.

Und was noch ärgerlicher ist: Die Mitarbeitenden und das SSM haben rund 400 Vorschläge eingereicht mit dem Ziel Stellen zu retten. Die SRG hat dieses Konsultationsverfahren zur Alibiübung verkommen lassen.  Es werden genau gleich viele Stellen abgebaut wir vor dem Konsultationsverfahren kommuniziert.

Heute steht der Verdacht im Raum, dass ein Stellenabbau von 250 Vollzeitkapazitäten in erster Linie politisch und nicht finanziell motiviert ist.

Offener Brief an VDK hier lesen.

Auskunft erteilen:
Deutschschweiz und Tessin: Ruedi Bruderer, Zentralpräsident 079 254 47 26
Romandie: Willy Knöpfel, Sekretär Romandie, 079 477 37 70

 

 

 

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