Neues Spesenreglement: Was ist zu bezahlen

Seit 1.1.2013 ist ein revidiertes Spesenreglement in Kraft, und schon häufen sich Anfragen und Beschwerden. Die SRG-Information vom Dezember hat zu Verunsicherung geführt, weil sie Ungenauigkeiten und Aussparungen enthielt. Das SSM hat nachgefragt und stellt klar:

Streichung Journalistenpauschale / Abrechnung Kleinspesen

Noch einmal muss erwähnt werden, dass die Streichung der Journalistenpauschale in die alleinige Verantwortung der SRG fällt, das SSM hatte dazu nichts zu sagen. Die Pauschale deckte die sog. Kleinausgaben ab. Dazu gehörten nebst Taxi, Transport, Parkgebühren etc. ausdrücklich auch die Auslagen für Kreditkartengebühr, Trinkgelder, Fachliteratur oder die Beiträge an Berufs- und Fachverbände. Diese Kleinausgaben können nun direkt geltend gemacht werden. Trotz dieser klaren Ausgangslage verweigert die SRG die Übernahme der Trinkgelder oder Kreditkartengebühren. Das SSM empfiehlt, diese Auslagen weiterhin geltend zu machen, bis die Meinungsverschiedenheit mit der SRG geklärt ist. Das SSM hat eine Aussprache verlangt – Infos folgen.

Verpflegung im Personalrestaurant

Ungenau ist die Aussage der SRG, bei Dienstreisen an einen anderen SRG-Standort mit Personalrestaurant dürften keine Spesen geltend gemacht werden. Richtig ist vielmehr, dass diese Einschränkung nur für Hauptmahlzeiten gilt (Art. 3.1). Zudem entfällt der Anspruch nicht generell, sondern nur dann, wenn das Personalrestaurant offen und innert 10 Minuten erreichbar ist. Weiter muss ein vernünftiges Angebot an (auch warmen) Speisen vorhanden sein.

Verpflegung im Ausland

Diese wird mit den gleichen Ansätzen abgegolten wie im Inland (Morgenessen: CHF 10.- / Mahlzeiten: CHF 32.-). Die SRG-Aussage, nur in begründeten Ausnahmefällen könnten die effektiven Auslagen abgerechnet werden, ist falsch. Richtig ist vielmehr, dass in jedem Fall die Mehrauslagen abgerechnet werden dürfen.

Fahrten bei Früh- oder Spätdienst

Missverständlich schreibt die SRG, die Kosten für das Taxi würden nur übernommen, wenn kein öffentliches Verkehrsmittel zur Verfügung steht. Richtig ist aber, dass die Auslagen (Taxi: maximal CHF 50.- / km-Entschädigung: maximal CHF 28.- pro Dienst) vergütet werden, wenn der Arbeitsweg nicht durchgehend mit öffentlichen Verkehrsmitteln bedient ist.

 

 

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