Sparmassnahmen & Stellenabbau der SRG: Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen

Das Schweizer Syndikat Medienschaffender SSM nimmt die vom Verwaltungsrat der SRG präsentierten Eckpunkte zu dem Sparprogramm zur Kenntnis. Dass Sparmassnahmen im Umfang von 100 Millionen Franken nicht spurlos am Personal vorbeigehen, hat das SSM erwartet. Der angekündigte Abbau von 250 Vollzeitstellen ist trotzdem hoch und trifft den Arbeitsmarkt insbesondere im arg gebeutelten Medienbereich empfindlich. Auf der Angebotsseite will die SRG nur geringfügig sparen. Daher bedeutet dieser Stellenabbau für die Mitarbeitenden, dass sie in der gleichen Zeit noch mehr produzieren müssen und die Belastung am Arbeitsplatz erneut zunimmt. Dieser Erhöhung des Leistungsdruckes steht das SSM sehr kritisch gegenüber. Das SSM verlangt im Interesse seiner Mitglieder, von Kündigungen abzusehen. Sollte bezüglich Entlassungen dahingehend taktiert werden, das Obligationenrecht (OR, Art. 335f, Massenentlassungen) und damit auch den Einbezug der öffentlichen Instanzen zu umgehen, wird das SSM sofort und entschlossen reagieren.
Das SSM setzt in jedem Fall auf die Konsultation des Personals.  Weiterlesen …

Streiken lohnt sich!

Die Mediengewerkschaft SSM ist sehr erfreut über den heute vorgestellten Vergleich, der zwischen SDA-Belegschaft und der SDA-Spitze vor der Einigungsstelle des Bundes abgeschlossen wurde. In dem heute unterschriebenen Vergleich verpflichtet sich die SDA, die bereits entlassenen über 60- bzw. über 61-jährigen Mitarbeitenden wieder einzustellen.  Weiterlesen …

Die Mediengewerkschaften unterstützen den Entwurf zum Mediengesetz und fordern eine rasche Behandlung

Die Mediengewerkschaften SSM und syndicom begrüssen die grundlegende Stossrichtung, die der Bundesrat mit dem Mediengesetz verfolgt. Die Finanzierung der gesellschaftlich notwendigen journalistischen Leistungen ist nicht gesichert, der Schweiz droht die Medienvielfalt abhanden zu kommen. Deshalb ist es höchste Zeit für eine direkte Unterstützung von journalistischen Leistungen. Unabhängig vom Verbreitungskanal soll die Medienförderung primär bei der Qualität und Vielfalt ansetzen.  Weiterlesen …

14. Juni vor 27 Jahren: die Schweiz steht still, weil Frau nicht mehr will.

Heute, 27 Jahre nach dem nationalen Frauenstreik, 23 Jahre nach Gleichstellungsgesetz und 37 Jahre nach Gleichstellung der Geschlechter in der Verfassung warten 51 Prozent der Schweizer Gesellschaft weiterhin auf deren Umsetzung. Es ist 2018 und es braucht endlich Massnahmen gegen Lohnklau und Diskriminierung. Doch sie werden vom Parlament verhindert. Mit einer breit abgestützten Demo setzen die Schweizer Gewerkschaften, Parteien, Verbände, Vereine, NGOs, Frauen- und Männerorganisationen am 22. September ein deutliches Zeichen und sagen: ENOUGH. Solidarität mit den Frauen und gleiche politische und wirtschaftliche Teilhabe für die weibliche Hälfte der Gesellschaft. Punkt. Schluss!  Weiterlesen …

Resolution der Delegiertenversammlung SSM: Moratorium für Reformprojekte

An seiner Delegiertenversammlung vom 7. Juni in Zürich hat das SSM die nachstehende Resolution zu Handen der Generaldirektion und Verwaltungsrat SRG verabschiedet: In den letzten Wochen musste das SSM feststellen, dass in verschiedenen Unternehmens-einheiten Reformen und Umbauprozesse forciert wurden. Das SSM versteht alle diese Reformprojekte als Teil der zukünftigen Spar- und Umverteilungsreform. Darüber ist das SSM erstaunt, zumal bis heute weder der Verwaltungsrat SRG über mögliche Reformen entschieden hat, noch das Personal der SRG in diesen Prozess miteinbezogen wurde.
Entweder hat die SRG vergessen, dass sie dem SSM eine seriöse Konsultation des Personals versprochen hat oder es handelt sich um eine Strategie, welche gegen Treu und Glauben verstösst. Heute weiss noch niemand, wie die alternativen Vorschläge und Projekte aus der Konsultation des Personals aussehen könnten, daher ist die Umsetzung dieser Reformprojekte zu früh gestartet worden.  Weiterlesen …

Für eine Stärkung des Medienplatzes Bern

Das SSM opponiert gegen die Verlegung der Radioredaktion Information von Bern nach Zürich – aus politischen, medienpolitischen und ökonomischen Gründen wie auch, um die betroffenen Mitarbeitenden zu schützen. Medienmitteilung 28.05.2018  Weiterlesen …

SSM irritiert über SRG Immobilienstrategie

Die SRG hat vor bald einem Monat angekündigt, unter dem Arbeitstitel «Immobilienstrategie» die SRG-Immobilienstandorte zu überprüfen. Damit irritierte sie nicht nur das betroffene Personal und die Gewerkschaft SSM, sondern auch einen Grossteil der Politik.  Weiterlesen …

Das Radiostudio soll in Bern bleiben!

Nach dieser Abstimmung wäre es daher angebracht, das föderalistische Prinzip des Radios zu stärken, mehr Mittel in die Radio-Information zu investieren und damit den Standort Bern als Kompetenzzentrum des Schweizer Journalismus zu fördern. Stattdessen setzt man auf eine Strategie, welche wir aus der Privatwirtschaft mittlerweile zur Genüge kennen. Nämlich den Glauben, dass die Dinge besser und vor allem billiger werden, wenn sie konzentriert von einem Standort aus produziert werden. Dieses Verhalten mag für private Verlage angehen, die in erster Linie den Aktionären und der Rendite verpflichtet sind. Ein Medienhaus, dass sich der Qualität und dem Volk verpflichtet sieht, von dem es finanziert wird, sollte sich von derlei Denken distanzieren.  Weiterlesen …

Erfolg vor der Schiedsstelle Lonverhandlungen: SSM erkämpft Lohnerhöhung für alle

Das SSM hat in den Lohnverhandlungen 2018 einen Erfolg erzielt. Es hat die Lohnforderung «Mehr Geld für alle» bis vor die «Schiedsstelle Lohnverhandlungen» durchgesetzt. Diese hat am Montag entschieden: «Den Mitarbeitenden, die dem Gesamtarbeitsvertrag 2013 der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft (GAV-SRG) unterstellt sind, wird mit Wirkung auf den 1.1.2018 eine generelle Lohnerhöhung von 0,3% gewährt.»  Weiterlesen …

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