14. Juni vor 27 Jahren: die Schweiz steht still, weil Frau nicht mehr will.

Heute, 27 Jahre nach dem nationalen Frauenstreik, 23 Jahre nach Gleichstellungsgesetz und 37 Jahre nach Gleichstellung der Geschlechter in der Verfassung warten 51 Prozent der Schweizer Gesellschaft weiterhin auf deren Umsetzung. Es ist 2018 und es braucht endlich Massnahmen gegen Lohnklau und Diskriminierung. Doch sie werden vom Parlament verhindert. Mit einer breit abgestützten Demo setzen die Schweizer Gewerkschaften, Parteien, Verbände, Vereine, NGOs, Frauen- und Männerorganisationen am 22. September ein deutliches Zeichen und sagen: ENOUGH. Solidarität mit den Frauen und gleiche politische und wirtschaftliche Teilhabe für die weibliche Hälfte der Gesellschaft. Punkt. Schluss!  Weiterlesen …

Resolution der Delegiertenversammlung SSM: Moratorium für Reformprojekte

An seiner Delegiertenversammlung vom 7. Juni in Zürich hat das SSM die nachstehende Resolution zu Handen der Generaldirektion und Verwaltungsrat SRG verabschiedet: In den letzten Wochen musste das SSM feststellen, dass in verschiedenen Unternehmens-einheiten Reformen und Umbauprozesse forciert wurden. Das SSM versteht alle diese Reformprojekte als Teil der zukünftigen Spar- und Umverteilungsreform. Darüber ist das SSM erstaunt, zumal bis heute weder der Verwaltungsrat SRG über mögliche Reformen entschieden hat, noch das Personal der SRG in diesen Prozess miteinbezogen wurde.
Entweder hat die SRG vergessen, dass sie dem SSM eine seriöse Konsultation des Personals versprochen hat oder es handelt sich um eine Strategie, welche gegen Treu und Glauben verstösst. Heute weiss noch niemand, wie die alternativen Vorschläge und Projekte aus der Konsultation des Personals aussehen könnten, daher ist die Umsetzung dieser Reformprojekte zu früh gestartet worden.  Weiterlesen …

Für eine Stärkung des Medienplatzes Bern

Das SSM opponiert gegen die Verlegung der Radioredaktion Information von Bern nach Zürich – aus politischen, medienpolitischen und ökonomischen Gründen wie auch, um die betroffenen Mitarbeitenden zu schützen. Medienmitteilung 28.05.2018  Weiterlesen …

Kurs: Was können Journalisten von Columbo lernen?

Im zweitägigen Workshop «Investigative Recherche» machen wir uns auf eine ähnliche Suche: Was können Journalisten von Columbo lernen? Die Antwort lautet: viel. Denn auch Journalismus stützt sich auf Fakten, die das Ergebnis gründlicher und hartnäckiger Recherche sind.  Weiterlesen …

SSM irritiert über SRG Immobilienstrategie

Die SRG hat vor bald einem Monat angekündigt, unter dem Arbeitstitel «Immobilienstrategie» die SRG-Immobilienstandorte zu überprüfen. Damit irritierte sie nicht nur das betroffene Personal und die Gewerkschaft SSM, sondern auch einen Grossteil der Politik.  Weiterlesen …

Das Radiostudio soll in Bern bleiben!

Nach dieser Abstimmung wäre es daher angebracht, das föderalistische Prinzip des Radios zu stärken, mehr Mittel in die Radio-Information zu investieren und damit den Standort Bern als Kompetenzzentrum des Schweizer Journalismus zu fördern. Stattdessen setzt man auf eine Strategie, welche wir aus der Privatwirtschaft mittlerweile zur Genüge kennen. Nämlich den Glauben, dass die Dinge besser und vor allem billiger werden, wenn sie konzentriert von einem Standort aus produziert werden. Dieses Verhalten mag für private Verlage angehen, die in erster Linie den Aktionären und der Rendite verpflichtet sind. Ein Medienhaus, dass sich der Qualität und dem Volk verpflichtet sieht, von dem es finanziert wird, sollte sich von derlei Denken distanzieren.  Weiterlesen …

Erfolg vor der Schiedsstelle Lonverhandlungen: SSM erkämpft Lohnerhöhung für alle

Das SSM hat in den Lohnverhandlungen 2018 einen Erfolg erzielt. Es hat die Lohnforderung «Mehr Geld für alle» bis vor die «Schiedsstelle Lohnverhandlungen» durchgesetzt. Diese hat am Montag entschieden: «Den Mitarbeitenden, die dem Gesamtarbeitsvertrag 2013 der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft (GAV-SRG) unterstellt sind, wird mit Wirkung auf den 1.1.2018 eine generelle Lohnerhöhung von 0,3% gewährt.»  Weiterlesen …

Sparmassnahmen: SSM fordert echte Mitsprache für das Personal

Mit 71.6% hat die Stimmbevölkerung gestern ein klares Bekenntnis abgelegt zu gebührenfinanzierten Radio- und Fernsehsendern und zum Service Public-Auftrag der Medien. Dieses deutliche Resultat ist für das SSM ein Zeichen der Wertschätzung gegenüber den rund 6‘000 Mitarbeitenden der SRG und den Mitarbeitenden von 34 privaten Radio- und TV-Stationen.
Die Führungsebene der SRG scheint diese Wertschätzung so nicht zu teilen. Verwundert nehmen wir zur Kenntnis, dass der „Effizienzsteigerungs- und Reinvestitionplan“ bereits am Abstimmungstag sehr weit fortgeschritten war. Mitarbeitende sollen sich nun im Rahmen eines von der SRG bestimmten „Soundingboards“ einbringen können.  Weiterlesen …

Klares Nein zur „No Billag-Initiative“, klares Bekenntnis zum öffentlichen Rundfunk

Das Schweizer Syndikat Medienschaffender SSM ist erleichtert und erfreut über das Verdikt an der Urne. Nach monatelangen sehr kontroversen und für die betroffenen Mitarbeitenden nicht immer einfachen Diskussionen, hat der Schweizer Souverän umsichtig entschieden. Er bekennt sich klar zu einem gebührenfinanzierten Rundfunk, der einen Service public garantiert und nicht nur auf kommerzielle Erträge abstützen muss. Die Stimmberechtigten wollen am Prinzip dieser und solidarischen Dienstleistung festhalten.  Weiterlesen …

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