«Wenn ihr ein Loch habt, dann stopft ihr das Loch.»

Am Wochenende vom 11. und 12. Juni fand zum ersten Mal der Nothilfekurs für Krisenreporterinnen und Krisenreporter in Trübbach, St. Gallen statt. Zwei Teilnehmer und SSM-Mitglieder erzählen von ihren Erlebnissen mit schwerverletzten Puppen, scharfer Munition und Schweineblut.  Weiterlesen …

Respekt für die Frauen: Höhere Löhne statt höheres Rentenalter

Zum Auftakt der Mobilisierung für den feministischen Streiktag vom 14. Juni 2022 präsentieren betroffene Frauen den Aufruf und die Forderung nach echter Gleichstellung und mehr Respekt für ihre Arbeit. Kurz vor Sessionsbeginn erinnern die Gewerkschaftsfrauen daran, dass sich seit dem Frauen*streik 2019 kaum etwas verbessert hat. Im Gegenteil: der Lohnunterschied zwischen Männern und Frauen sinkt nicht und die Frauenrentenlücke bleibt skandalös. Am 14. Juni 2022 sind deshalb schweizweite Aktionen und Kundgebungen geplant.  Weiterlesen …

Das SSM lehnt eine digitale Transformation auf Kosten des Personals und der Qualität des service public ab

Bern, 23. Mai 2022 – Der SSM-Kongress vom 20. Mai thematisierte die digitale Transformation der Medienbranche und den digitalen Wandel des Service Public. Neben fehlender Strategie werden über alle Sprachregionen hinweg auch drohende Qualitäts- und Ressourcenverluste kritisiert. Mitarbeitende aller Sprachregionen der SRG kritisieren, dass die digitalen Projekte in der SRG unkoordiniert voranschreiten und von einer unklaren nationalen Strategie geleitet werden. Diese wurde nur mit «Alibi»-Beteiligung der Mitarbeitenden ausgearbeitet. Sie hinterfragen die Priorität, die den sozialen Medien eingeräumt wird. Welche Beiträge schlussendlich bei der SRG publiziert werden, würde vermehrt von den Bereichen Marketing und Distribution diktiert. Eine Umfrage des SSM in allen Regionen bestätigt diese Wahrnehmung.  Weiterlesen …

SSM-Co-Präsidium: Salvador Atasoy und Rafaël Poncioni gewählt

Am Kongress der Mediengewerkschaft Schweizer Syndikat Medienschaffender (SSM) vom 20. Mai 2022 in Bern wählten die Delegierten Salvador Atasoy, Journalist SRF ins Co-Präsidium des SSM. Ebenso bestätigten sie Rafaël Poncioni, Journalist RTS, einer der zwei bisherigen in seinem Amt. Damit wählten sie ein Duo an die Spitze des SSM, welches die bevorstehenden Herausforderungen der Medienbranche und die gewerkschaftlichen Anliegen der Mitarbeitenden im elektronischen Medienbereich bestens kennt.  Weiterlesen …

Kurs: Taktische-Nothilfe-Krisenreporter*innen

Das Netzwerk Taktische-Nothilfe bietet darum einen speziellen, erweiterten Erste-Hilfe-Kurs für Reporter*innen und Medienmitarbeiter*innen an, welche die Medienarbeit in einem Krisengebiet durchführen und von dort Bericht erstatten.  Weiterlesen …

Swiss TXT

Nach langen und zähen Verhandlungen konnte der Anschluss unserer Kolleginnen und Kollegen von Swiss TXT an den GAV 2022 erfolgreich abgeschlossen werden.
Bei den Einsätzen, die am Abend, an Sonn- oder Feiertagen geleistet werden, konnten wir einen neuen Zuschlag bei der Entschädigung verhandeln. Eine Abstufung zwischen unterschiedlichen Stundenmengen bleibt zwar in Kraft, die Entschädigung wird jedoch in Prozenten der geleisteten Stunden ausgerichtet. Die Zeitgutschrift erfolgt so ausgeglichener als im alten System. Zusätzlich entfällt die sogenannte Stufe null, neu wird die Zeitgutschrift ab der ersten Stunde erfolgen.
Das SSM begrüsst diese Verbesserung, die auch als Wertschätzung für die Mitarbeitenden bei Swiss TXT anzusehen ist.  Weiterlesen …

Historisch breite Medienallianz sieht kritischen Qualitätsjournalismus in Gefahr

Eine historische breite Allianz der Medienbranche, darunter auch das SSM, ist sich einig, dass die Pressefreiheit in der Schweiz ein besonders wichtiges und besonders geschütztes Gut ist. Sie sieht dieses Gut aber zumindest teilweise in Gefahr. Die Allianz fordert daher vom Nationalrat, an der kommenden Sondersession am 10 Mai von einer Verschärfung der Zivilprozessordnung, Artikel 266 «Massnahmen gegen Medien» abzusehen.
Am 3. Mai war der internationale Tag der Pressefreiheit. Aktuelle Ereignisse
wie die Diskussion um den Einfluss des Bankengesetzes auf Suisse Secrets und insbesondere die russische Propagandamaschinerie rund um den Ukraine-Krieg betonen, wie wichtig eine uneingeschränkt funktionierende und freie Medienlandschaft ist.  Weiterlesen …

1. Mai 2022! Heraus zum 1. Mai!

Der Krieg schlägt wieder in Europa zu. Mit der von Russland und Wladimir Putin angeführten Aggression gegen die Ukraine ist die militärische Gewalt eines Staates gegen einen anderen auf unseren Kontinent zurückgekehrt. Sie führt zu Tod, Elend und Unsicherheit. Sie hat Flucht und Zwangsumsiedlung sehr grosser Bevölkerungsgruppen zur Folge. Sie zerstört nachhaltig die Lebensgrundlage der ganzen ukrainischen Bevölkerung.  Weiterlesen …

Danke Tiziana Mona

Mit grosser Trauer haben vom Tod unserer Kollegin und Freundin Tiziana Mona, der zweiten nationalen Präsidentin des SSM erfahren.
Tiziana Mona war die erste Frau in Europa, die eine nationale Nachrichtensendung im Fernsehen moderierte. Ihre gesamte Laufbahn hat sie in den Dienst der Öffentlichkeit gestellt hat. Wir möchten sie jedoch vor allem als Weggefährtin aus der Zeit der Gründung des SSM in Erinnerung behalten, dessen Präsidentin sie in von 1980-1993 war. Ihr ist es zu verdanken, dass wir die Arbeitsbedingungen erreichen konnten, die die Mitarbeitenden der SRG SSR heute noch geniessen.  Weiterlesen …

Frontalangriff auf die SRG und den medialen Service Public

In Zeiten des Zeitungssterbens und der «Fake news» ist es wichtiger denn je, dass die SRG wie auch zahlreiche lokale und regionale Radio- und Fernsehstationen landesweit qualitativ hochstehende Information und Unterhaltung bieten kann. Vier Jahre nachdem die Bevölkerung in der Schweiz die No-Billag-Initiative deutlich abgelehnt hat, kommt der nächste Angriff auf die SRG und den medialen Service public in der Schweiz. Die heute lancierte Halbierungsinitiative beabsichtigt die Reduktion der Abgabe für Radio und Fernsehen, was den Verlust vieler Sender und Programme sowie zahlreiche Entlassungen bei der SRG und den lokalen und regionalen Radio- und Fernsehstationen zur Folge hätte. Die Initiative ist ein weiterer Angriff von rechten Kreisen auf die Schweizer Medienlandschaft und die Demokratie in diesem Land.  Weiterlesen …

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