Offener Brief an Nationalrätin Natalie Rickli

Sehr geehrte Frau Nationalrätin

Sie vertreten als Präsidentin und damit Sprecherin der nationalrätlichen Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen (KVF) im Rat und gegenüber der Öffentlichkeit auch die Dossiers „Service public“ und „No Billag“, soweit diese in Ihrer Kommission behandelt werden. Und Sie nehmen als KVF-Präsidentin Einfluss auf die Behandlung dieser Traktanden in der Kommission.

Gleichzeitig vertreten Sie als Kader bei „Goldbach Media“ auch handfeste wirtschaftliche Interessen dieses Medienunternehmens. Dieses steht im Bereich Vermarktung und Werbegelderacquisition in direkter Konkurrenz zur SRG. Darüber hinaus ist bekannt, dass sie als Präsidentin von „Aktion Medienfreiheit“ als exponierte Gegnerin der SRG auftreten.

Als Nationalrätin haben Sie eine öffentliche Aufgabe und Verantwortung, und wir sind überzeugt, dass Sie sich nicht dem Verdacht aussetzen möchten, mit Ihrem Amt partikuläre Interessen zu verfolgen.

Deshalb fordern wir Sie auf, Berufsinteresse und politische Arbeit zu trennen und in diesen medienpolitischen Fragen als Kommissionspräsidentin der KVF in den Ausstand zu treten.

Die drei Medienverbände SSM, syndicom und impressum

 

 

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