Petition zur Verbesserung unserer Parkplatzsituation

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Das neue Parkplatzkonzept stösst auf breiten Widerstand und viel Kritik. Zu Recht, denn Preispolitik und Reglement sind unverhältnismässig und leider auch nicht zeitgemäss. Dass man beispielsweise Frauenparkplätze überhaupt noch einfordern muss, zeigt wie wenig durchdacht und benutzerfeindlich die aktuelle Situation ist. Aber auch andere Bereiche müssen dringend überarbeitet werden.

Der 2018 vom SSM eingebrachte Antrag wurde von der Geschäftsleitung bis auf einen Punkt abgelehnt. Einzig bezüglich „Parkplätze für Schicht-Arbeitende“, die ohne unsere Intervention weder vorgesehen noch angedacht waren, zeigte man sich einsichtig.
Wir bitten euch deshalb, unsere Bemühungen für eine gerechte und zeitgemässe Parkplatzsituation zu unterstützen. Mit folgenden 4 Vorschlägen möchten wir erneut auf die Geschäftsleitung zugehen, um entsprechende Anpassungen und Verbesserungen zu erarbeiten:

• Sichere Frauenparkplätze
• Max CHF 1.50 pro Stunde
• Rückerstattung bei Spät- und Frühschicht
• Aufhebung der max. 72h-Regelung

1. Sichere Frauenparkplätze
Ein aufgeschlossenes und modernes Unternehmen sollte diskussionslos in seiner Tiefgarage Frauenparkplätze in der Nähe der Ein-/ Ausgänge zur Verfügung stellen und so die Sicherheit für Mitarbeiterinnen erhöhen.

2. Max. CHF 1.50 pro Stunde anstatt CHF 3.00
3.00 CHF pro Stunde sorgen für eine ungerechte Situation. Teilzeitarbeitende zahlen so nach 4h bereits fast den Tageshöchstsatz (12.50 CHF), obwohl sie den Parkplatz nur einen halben Tag beanspruchen. Und wer in der Mittagspause das Parkhaus verlässt, bezahlt dann quasi zweimal den Maximalbetrag! Das ist unverhältnismässig und ungerecht. Von 8:00 – 16:00 Uhr maximal CHF 1.50 pro Stunde löst das Problem fair und gerecht für alle.

3. Spesenrückerstattung bei angeordneter Spät- und Frühschicht
Die Abschaffung der Rückerstattung ist nicht nachvollziehbar. Mitarbeitende, die unverschuldet nicht mehr mit ÖV zur Arbeit oder nach Hause kommen können, werden für ihren Einsatz finanziell bestraft. Wie sich das auf die Motivation der Betroffenen auswirkt, ist vorhersehbar. Ausserdem gilt diese Abschaffung anscheinend nicht für alle. Dass SRG-Abteilungen, aber auch einzelne SRF-Abteilungen weiterhin die Parkplatzkosten zurückerstatten, während es anderen untersagt wird, ist ungerecht und wird zurecht als schikanös empfunden. Wir bitten um eine nachvollziehbare Erklärung oder die Rückkehr zur bisherigen Praxis der Rückerstattung.

4. Aufhebung der max. 72h-Regelung Parkzeit
Dass Einzelne das System missbrauchen und ihr Auto während ihrem Urlaub am Arbeitsplatz abstellen, muss unterbunden werden. Aber mit einer 72h-Regelung alle Mitarbeitenden im Kollektiv zu bestrafen, ist ebenfalls unverhältnismässig. Mit befristeten Parkkarten sollte sich – wie bisher auch – die Situation für Mitarbeiter einer laufenden Produktion mühelos regeln lassen.

Alles in allem ist die neue Parkplatzsituation ungerecht und wird als Ausdruck von Geringschätzung empfunden. Das kann nicht im Sinne eines professionellen Unternehmens sein.

Bitte unterschreib und unterstütze uns, wenn Du das auch so siehst.

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Die ausgefüllten Unterschriftenlisten bitte mit der Hauspost in einem verschlossen Umschlag zurückschicken an: SSM Gruppe SRF/tpc

 

SSM Gruppe SRF/tpc, 7.03.2019

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