Resolution des SSM-Kongress, 15.-16.03.2017

No Billag bekämpfen und damit die Medienvielfalt in der Schweiz erhalten“. Der grosse* Kongress des SSM (Schweizer Syndikat Medienschaffender) bildete den Kampagnenstart der Mediengewerkschaft gegen die „No Billag“-Initiative.

Im Mittelpunkt der Argumentation steht die Verteidigung eines qualitativ hochstehenden und breiten Programmangebots für alle Regionen der Schweiz, erbracht durch die SRG UND die privaten elektronischen Medien mit Gebührenanteil. Darüber hinaus soll der unabhängige öffentliche Rundfunk im dualen Mediensystem zur Vielfalt der Angebote beitragen. Schliesslich geht es um den Erhalt von total 15‘000 (8150 direkte und 6700 indirekte) durch die Initiative bedrohte Arbeitsplätze.

Darüber hinaus macht sich das SSM grosse Sorgen angesichts der Entwicklung der schweizerischen Medienlandschaft. Im Printsektor werden Stellen abgebaut und Zeitungen geschlossen, zudem versuchen sich politische Kreise Einfluss zu erkaufen. Das SSM verlangt von der Politik Massnahmen zu entwickeln, um die Finanzierung eines nachhaltigen Journalismus in der Schweiz zu sichern.

Das SSM geht davon aus, bei der Arbeit gegen „No Billag“ weiterhin auf die Kooperation mit den beiden anderen Mediengewerkschaften sowie anderen Organisationen der Zivilgesellschaft rechnen zu können.

*Das SSM hat etwa 3000 Mitglieder und vertritt vor allem Medienschaffende im Bereich Radio und TV. Das SSM ist Sozialpartner der SRG und des tpc. Der „Kongress“ findet alle vier Jahre statt.

 

 

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