Sparmassnahmen: SSM fordert echte Mitsprache für das Personal

Mit 71.6% hat die Stimmbevölkerung gestern ein klares Bekenntnis abgelegt zu gebührenfinanzierten Radio- und Fernsehsendern und zum Service Public-Auftrag der Medien. Dieses deutliche Resultat ist für das SSM ein Zeichen der Wertschätzung gegenüber den rund 6‘000 Mitarbeitenden der SRG und den Mitarbeitenden von 34 privaten Radio- und TV-Stationen.

Die Führungsebene der SRG scheint diese Wertschätzung so nicht zu teilen. Verwundert nehmen wir zur Kenntnis, dass der „Effizienzsteigerungs- und Reinvestitionplan“ bereits am Abstimmungstag sehr weit fortgeschritten war. Mitarbeitende sollen sich nun im Rahmen eines von der SRG bestimmten „Soundingboards“ einbringen können.

Das SSM steht diesem Vorhaben ausserordentlich kritisch gegenüber. Wir vermuten, dass damit eine Massenentlassung legitimiert werden soll. Das SSM wird die „Soundingboards“ nicht als Ersatz für das gesetzlich vorgeschriebene Konsultationsverfahren akzeptieren.

Wir möchten die SRG an ihre Verantwortung und Pflichten gegenüber den Mitarbeitenden erinnern. Nicht zuletzt ihnen hat sie nämlich das überwältigende Resultat vom 4. März zu verdanken.

Als Sozialpartnerin verlangen wir von der SRG, dass sie uns vollumfänglich und detailliert über die Pläne für die nächsten Wochen und Monate informiert. Das SSM verlangt weiter von der SRG, dass sie die Voraussetzungen schafft, um das gesetzliche Konsultationsverfahren schnellstmöglich einzuleiten.

Das SSM wird dafür kämpfen, dass die SRG die Vorschläge der Mitarbeitenden ernst nimmt, seriös prüft und darüber Rechenschaft ablegt. Wir akzeptieren keine Massenentlassung!

SSM-Präsidium
5. März 2018

 

1 Kommentar

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#1 – Personnel sous pression et RTS menacée

Guichard
05.10.2018 – 21:41
Bonjour, La SSR doit effectivement garder ses particularités régionales et réduire ses dépenses mais pas à n'importe quel prix et surtout pas n'importe comment.
- La RTS a une tour à Genève qui a été rénovée et dont les employés ont subi de multiples déménagements, donc des frais engagés. Or la SSR parle de déplacer une grande partie des activités de la tour, voire toutes les activités, à Lausanne. Où sont les économies ? Ce ne sont que dépenses supplémentaires, personnel sous pression, burn out.
- La RTS a restructuré ses bureaux dans la tour en Open spaces impersonnels et dont les contraintes sont inacceptables (téléphone dans des boxes, aucune confidentialité, bruits de 80 personnes dans un grand espace, etc.
Il serait judicieux d'exercer une pression médiatique sur les conditions de travail et les projets concernant la RTS. Le public est proche de la télévision et sensible à sa présence à Genève (proximité de l'aéroport, facilités de transport jusqu'à la RTS).
Nous nous inquiétons des pressions exercées sur le personnel et des projets de centralisation que la SSR entend réaliser.
Merci de votre considération.
Avec nos meilleures salutations.
S. Guichard


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