SSM freut sich über mehr Geld für die Ausbildung bei Radio/TV

Medienmitteilung

Es besteht nun Einigkeit in den beiden Kammern zum Einsatz der nicht verwendeten Gebührenreserve.

Der Nationalrat hat im Rahmen der Revision des Radio- und Fernsehgesetzes beschlossen, Gelder aus der nicht verwendeten Gebührenreserve auch für die Aus- und Weiterbildung einzusetzen. Das SSM hatte sich dafür stark gemacht.

Das SSM (Schweizer Syndikat Medienschaffender) freut sich, dass der Nationalrat heute entschieden hat, einen Teil einer nicht verwendeten Gebührenreserve im Bereich der privaten Radios und Fernsehen unter anderem für die Aus- und Weiterbildung einzusetzen. Nachdem bereits der Ständerat so beschlossen hatte und der Nationalrat heute auf seinen ersten negativen Entscheid zurückgekommen ist, ist dieser Beschluss definitiv.

Das SSM hat sich seit einigen Monaten für diese Stärkung der Aus- und Weiterbildung eingesetzt und konnte bei der Überzeugungsarbeit gegenüber dem Nationalrat auf die Kooperation mit den Verbänden der Privatradios (VSP, RRR), Privatfernsehen (Telesuisse) und mit dem Verlegerverband „Schweizer Medien“ kooperieren.

Das Geschäft wurde im Zusammenhang mit der Gesamtrevision des Radio- und Fernsehgesetzes (RTVG) behandelt. In der Frühlingssession hatte der Nationalrat die Verwendung dieser Gelder für Aus- und Weiterbildung mit 96 zu 92 abgelehnt, im Sommer hatte der Ständerat hingegen klar zugestimmt, heute ist der Nationalrat mit 98 zu 90 der kleinen Kammer gefolgt.

Es sind die privaten Sender, die über eine kostspielige Aus- und Weiterbildung einem signifikanten Teil der Schweizer Nachwuchsjournalistinnen und -journalisten den Berufseinstieg ermöglichen und den demokratiepolitischen wichtigen Auftrag im Bereich der Versorgung mit regionalen Informationen sicherstellen.
Das SSM begrüsst den Entscheid des Nationalrates, dieses Anliegen aus der Medienbranche zu unterstützen.

Das Radio- und Fernsehgesetz als Ganzes ist noch nicht unter Dach. Der Nationalrat hat in der Frage des Opting out eine Differenz zum Ständerat beschlossen.

 

 

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